Licht-Installation "Die anwesend Abwesenden"

„Der Abschied von einem geliebten Menschen ist der vorletzte Härtefall deines Lebens.
Härter ist es nur, nie einen solchen Menschen gehabt zu haben, von dem du dich hättest verabschieden müssen. So wird der Abschied dir nicht leichter, aber der geliehene Mensch, den du nun lassen musstest, bleibt dir Geschenk.“
(Christoph Stender / Januar 2005)

Am Aller-Seelen-Tag feiern wir um 18.30 Uhr den zentralen Gedenkgottesdienst für die in und durch St. Lukas Bestatteten. An diesem Abend beginnen wir mit einer Installation in der Grabes- und Auferstehungskirche, die fortlaufend die Namen aller unserer Verstorbenen im Raum projiziert, um diese „Anwesenheit der  Abwesenden“ spürbar und erlebbar zu machen.

Der Trauer- und Gedenkmonat lädt uns ein, nicht nur über unsere Vergänglichkeit nachzudenken, sondern sich das „Geschenk“ von lieben Menschen und ihre dauerhafte Präsenz in unserem Leben bewusst zu machen. Der Monat November beginnt mit dem Fest Allerheiligen, das uns das himmlische Ziel aufzeigt und wird enden mit dem Entzünden der ersten Adventkerze am grünen Kranz der Hoffnung, weil Christus uns vorausgegangen ist, um uns eine himmlische Wohnung zu bereiten.

Und so heißt es passend zum Gedanken des „Anwesend-seins“ in einer Präfation für unsere Verstorbenen:  „Denn deinen Gläubigen, o Herr, wird das Leben gewandelt, nicht genommen. Und wenn die Herberge der irdischen Pilgerschaft zerfällt, ist uns im Himmel eine ewige Wohnung bereitet.“

Ich wünsche Ihnen und uns allen den Trost dieses Gebetes!

Pastor Ernst-Joachim Stinkes

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